Durch die moderne Implantologie werden „künstliche Zahnwurzeln“ in den Kieferknochen eingepflanzt. Sie bieten Kronen, Brücken oder Prothesen festen Halt. So können Lücken ohne Verletzung gesunder Nachbarzähne geschlossen werden oder Sie können mit einer fest verankerten Prothese wieder kraftvoll zubeißen.
Bewährt haben sich dabei Titanimplantate, bei Implantaten im Frontzahnbereich können auch Keramikimplantate zum Einsatz kommen.
Wo der vorhandene Knochen für das Einsetzen eines Implantates nicht ausreicht, können wir Ihren Kieferknochen wieder aufbauen, z.B. durch:
- Knochentransplantate zur Verbreiterung des Kieferkamms
- Sinusliftoperationen zum Aufbau der Knochenhöhe im Seitenzahnbereich des Oberkiefers
Dabei setzen wir die gewebeschonende Piezochirurgie ein, bei der der Knochen mit hochfrequentem Ultraschall und Spezialinstrumenten behandelt wird, ohne empfindliche Weichgewebsstrukturen zu verletzen.
Zum Aufbau kann körpereigener Knochen, z.B. vom Kiefer entnommen werden. Eine gute Alternative sind moderne Knochenersatzmaterialien oder Spenderknochen.
Bei schwierigen Knochenverhältnissen erstellen wir dreidimensionale Planungen für höchste Präzision. Mit Hilfe mikrochirurgischer Verfahren können wir Ihrem Zahnfleisch im Bereich von Implantaten ein natürliches Aussehen verleihen. Notwendige Knochenaufbaumaßnahmen werden exakt vorausgeplant.
Der Weg zu Ihren „neuen Zahnwurzeln“ führt normalerweise über zwei Eingriffe: zuerst werden die Implantate in Ihren Kiefer eingesetzt und nach zwei bis fünf Monaten erfolgt die Freilegung, ein kleiner Eingriff, bei dem das Zahnfleisch über den Implantaten eröffnet wird. Danach kann die Herstellung des Zahnersatzes beginnen. In Ausnahmefällen kann ein Implantat auch sofort mit Zahnersatz versorgt werden.
